Während unser säkularisierter westlicher Staat um der darin gewährten Freiheit willen von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann, setzt die Soziallehre der katholischen Kirche mit den Prinzipien der Personalität, Solidarität und Subsidiarität wertorientierte Normen des Zu-sammenlebens der Menschen innerhalb unserer Gesellschaft - bei gleichbleibender Distanz zu allen politischen Gruppierungen.
Aufgrund dieser Werte engagiere ich mich in der katholischen Kirche in der Hoffnung, dadurch zu einer alle Menschen gleich und gerecht behandelnden Welt beizutragen:
Als Student begann ich mit der Leitung der Teestube (Ausländer- betreuung ) und Senior der Papst-Johannes-Burse in Köln; heute engagiere ich mich einerseits zusammen mit anderen im Eine-Welt-Kreis der Orts-Gemeinde, wo wir auf die Situation in der sog. „Dritten Welt“ aufmerksam machen und arbeite andererseits im Pfarrgemeinde-Rat mit.

Meine Tätigkeit als Betreuer für die Pilger / innen des Weltjugendtages 2005 im Erzbistum Köln, wo ich als Objekt-betreuer einer Schulzentrums tätig war, half mit, dass die dort einquartierten 525 Pilger / innen aus (Süd-) Italien in der Welt-jugendtagswoche verpflegt wurden und sich in Wuppertal wohlgefühlt haben.

Soziales Handeln bedeutet auch, Fremden die Chance einer Heimat hier in Deutschland zu geben – daher beheimatet ich in meinem Haus regelmäßig ausländische Studenten während ihres ersten Semesters an der Universität und helfe ihnen bei der Ein-gewöhnung in die deutsche Gesellschaft (Orientierung vor Ort, Behördenkontakte) - bis sie einen Platz in den meist überfüllten Studentenheimen an der Universität finden.